weiter sozial gestaltend tätig sein 

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Ihre Arbeit fußt auf ihren unverrückbaren Grundwerten der Solidarität, Toleranz, Freiheit,
Gleichheit und Gerechtigkeit. Seit ihrer Gründung vor bald 100 Jahren streitet die AWO für soziale Gerechtigkeit und nimmt dabei vor allem jene Menschen in den Blick, die aus unterschiedlichen Gründen zu den sozial benachteiligten Menschen in unserer Gesellschaft gehören. Der 18. Deutsche Bundestag hat in der Zeit von 2013 bis 2017 viele soziale Verbesserungen in Deutschland erreicht. Beispiele hierfür sind das Rentenpaket, der gesetzliche Mindestlohn, die Familienpflegezeit und die Entlastung finanzschwacher Kommunen. Gleichwohl steht der 19. Deutsche Bundestag nach der Wahl im Herbst 2017 vor großen Herausforderungen: Zwar hat das Beschäftigungsniveau einen Rekordstand erreicht und die Steuereinnahmen sind ebenfalls dank einer guten wirtschaftlichen Lage so hoch wie nie zuvor, doch viele Menschen profitieren nicht (ausreichend) von diesen positiven Rahmenbedingungen. Vor diesem Hintergrund ist der 19. Deutsche Bundestag aufgefordert, weiter sozial gestaltend tätig zu sein. Eine spürbare soziale Verbesserung für alle Bürger*innen in diesem Land muss aus Sicht der AWO gerade vor dem Hintergrund der zunehmend politischen Spaltung sowie der spürbarer Verunsicherung im Zentrum der nächsten Legislaturperiode stehen. Die Parteien haben bereits im Jahr 2016 begonnen, über ihre programmatischen Inhalte für die Bundestagswahl 2017 zu diskutieren. Die AWO fordert die Parteien auf, die nachfolgenden zentralen Forderungen bei ihren Programmdebatten zu berücksichtigen. Zur besseren Orientierung sind die Forderungen alphabetisch nach Arbeitsfeldern sortiert und angeordnet.

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