Klappflyer in 17 Fremdsprachen

Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 und über die Webseite www.hilfetelefon.de stehen mehr als 60 Beraterinnen des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen betroffenen Frauen, Angehörigen und Fachkräften bei allen Fragen zur Seite. Über die Website gibt es auch einen Zugang zu einer Gebärdensprachdolmetschung. Telefonate können rund um die Uhr in 17 Sprachen übersetzt werden. Neben den betroffenen Frauen können sich auch Angehörige, Freunde und andere Menschen aus dem sozialen Umfeld sowie Fachkräfte an das Hilfetelefon wenden.

Das Hilfetelefon 08000 116 016 ist rund um die Uhr erreichbar! Beratung in                        17 Fremdsprachen 

- genau dann, wenn die Betroffenen es brauchen, wenn sie den Mut gefasst haben oder auch, wenn der Gang zu einer Einrichtung vor Ort für sie zunächst eine zu große psychologische Hürde darstellt, erklärt Petra Söchting, die Leiterin des Hilfetelefons. "Damit ergänzt es die Öffnungszeiten der Fachberatungsstellen und leistet einen wichtigen Teil der Erst- und Krisenberatung."

Kurzfilm über die Aufgaben des Hilfetelefons

Kampagnen-Spot  "Aber jetzt rede ich" 

Der Kampagnen-Spot des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" zeigt fünf starke Frauen, die mutig ihren Weg aus der Gewalt gehen. Die Bambi-Preisträgerin Alina Levshin leiht dem Kampagnenspot ihr Gesicht. Entschlossen macht sie den ersten Schritt auf dem Weg aus der Gewalt. Viele weitere Frauen schließen sich ihr an. Während sie vor die Kamera treten, hört man die Stimme der Protagonistin Alina Levshin: Unverblümt wiederholt sie die Anschuldigungen und Demütigungen, die jede der Frauen zu hören bekommen hat.
Mit dem Schlussbild gibt Regisseur Gabriel Arranhio den Zuschauerinnen und Zuschauern einen Anlass zur Hoffnung. Er fängt die Frauen gemeinsam frontal vor der Kamera ein. Das Bild sagt: Wir schweigen nicht länger. Jede Einzelne von uns hat den Mut gefasst, sich Hilfe und Unterstützung zu suchen. Du kannst es auch schaffen.

Allein in Deutschland haben 35 Prozent der Frauen schon einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlitten. 22 Prozent sind von körperlicher und/oder sexueller Gewalt durch ihren Lebenspartner betroffen gewesen. Doch rund 85 Prozent der Frauen wenden sich nicht an eine Beratungsstelle, 66 Prozent der von Partnergewalt betroffenen und 75 Prozent der von Gewalt außerhalb der Partnerschaft betroffenen Frauen wenden sich an gar keine außenstehende Stelle.
Das Hilfetelefon ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert.
Weitere Informationen finden Sie unter

www.hilfetelefon.de





 

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